Alex' Anfängerprobleme...

Die Schrauber Kategorie
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exothermic
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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von exothermic » 06.06.2019 23:13

So, Freunde der Sonne, mit einem Tag Verspätung habe ich die Büchse der Pandora heute mit dem Equipment der freundlichen Werkstatt um die Ecke öffnen können.
Was erwartete mich? Wohl eher die Lima des Grauens...
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:shock:
Dank eurer Hilfe 8) habe ich bei der völligen Demontage, der Reinigung und beim Testen der Komponenten keine Probleme gehabt. Die Dioden scheinen allesamt noch zu funktionieren und verbleiben somit in der Lima. Das Lager hinter der Riemenscheibe habe ich getauscht, auch wenn es nur halbwegs leise Geräusche machte - Übeltäter war hier das hintere Lager, das klang übel und drehte sich auch dementsprechend. Das defekte Lager werde ich morgen (Freitag) tauschen und dann ist alles für den restlichen Zusammen- und Einbau gerichtet, ick freu mir schon! :)
Das Ergebnis bisher...
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(100%ig rein vom Dreck habe ich die Spule nicht bekommen, aber 95% sollten es locker sein)

Ich danke euch schon einmal und melde mich nach erfolgtem Vollzug...

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exothermic
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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von exothermic » 07.06.2019 20:05

So, ich melde Vollzug! 8) Na gut, teilweise! :|
Weshalb teilweise? Heute Morgen ist mir mein Westblech kaputt gegangen - die Feder um den vorderen linken Stoßdämpfer ist gebrochen! :shock: Da ich über Pfingsten aber auf jeden Fall ein Fahrzeug benötige und das Backup-Westblech freiwillig kapituliert hat, wird es mein guter Udo richten.
Aus Zeitmangel habe ich heute also nicht das Lager hintere Lager getauscht (denn hätte ich hier doch noch irgendwas falsch gemacht, würde ich ohne geliebten Udo dastehen) und alles andere wieder zusammengesetzt und eingebaut.
Das Ergebnis: Udo läuft, die Lichtmaschine arbeitet und der Alex ist froh! :)

Spannungen nach der kompletten Reinigung sowie dem Tausch des Lagers hinter der Riemenscheibe...
Batteriespannung gerade eben: 12,59v
Spannung bei laufendem Motor und Licht an: 12,95v
mit erhöhter Drehzahl und Licht an: 13,05v

Das sieht schon besser aus (und hört sich jetzt akustisch auch besser an), aber wo müsste man eigentlich bezüglich der Spannungen bei laufendem Motor hin? Müsste an der Batterie nicht noch etwas mehr ankommen, um sie richtig zu laden?

Danke euch schon einmal und beim nächsten Technikproblem helfe ich gerne mit guten Ratschlägen aus! :mrgreen: :lol: :mrgreen:

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exothermic
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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von exothermic » 25.07.2019 19:19

Ich vergaß zu berichten, dass ich das Lager auf dem Rotor mittlerweile natürlich auch getauscht habe - dank eurer Tipps war das dann kein Akt mehr.
Da Udo beim Sommertreffen am Start war, die Batterie geladen wird und die Ladekontrollleuchte mittlerweile auch nicht mehr glimmt, war die OP erfolgreich. 8)

Da dies hier mein Fragen-Thread werden soll, geht es aber sogleich weiter...

Peters Vergaserseminar beim Sommerfest habe ich heute genutzt und meinen Vergaser (28 HB 3-1, also Peters "Liebling" :lol: ) überholt.
Nachdem ich einen 13er Maulschlüssel mit Vorsatz gekürzt hatte, um besser an die zwei Halteschrauben zu kommen, war der Vergaser ganz flott draußen. Beim Abnehmen und Testen des Schwimmers jedoch kam schon das erste Problem, denn Peters "Puste-Test" und sein Saug-Test schlugen fehl. Heißt also, dass das Schwimmernadelventil nicht voll schließt und somit nach und nach Kraftstoff aus dem Überlauf tropft - und genau das passiert, denn Udo markiert schon einmal sein Revier und die ölige Lima, der ölige Unterboden usw. zeigen dies. Soweit korrekt?
Auch wenn ich beim Seminar aufmerksam war, hänge ich nun. SNV wechseln? Die zwei verbauten Dichtungen nochmals wechseln? Einen vernünftigen und von Peter geschätzten :lol: Vergaser verbauen (auf den originalen H1-1 wollte ich ja eh irgendwann mal wechseln)?
Btw: Ich Volldepp habe die Madenschraube am Vergaser zum Fixieren des Chokes zu weit raus gedreht und somit ist diese nach unten gefallen - nun ist sie "w" wie weg und "g" wie ganz weg. Da wird wohl ein Gang in den Baumarkt notwendig, um eine Ersatzschraube zu finden... :roll:

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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von duesentrieb » 25.07.2019 19:38

Schwimmernadelventil und die Dichtung, das hätte ich noch dazu sagen sollen.
So lange die Vulkanfiberdichtung nicht allzusehr verformt, oder anderweitig ausgefranzt ist, ist es keine Sünde die mehrmals zu verwenden. Vulkanfiberdichtungen aus aktueller Produktion sind nicht immer dicht, es schadet aber nicht was Neues auf Reserve zu haben.
Metalldichringe aus Kupfer oder Alu funktionieren zwar auch (penibelste Sauberkeit vorausgesetzt), sind aber an dieser Stelle Einwegartikel - wie auch an den Hohlschrauben der Schlauchanschlüsse der Kraftstoffleitungen.

Gutes Gelingen! :)
Unmögliches wird sofort erledigt,
nur Wunder dauern länger!

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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von exothermic » 09.08.2019 12:07

So, nun ist er dicht! Also der Vergaser (bzw. das SNV) nicht der Alex. :wink:
Komplett überholt und sauber ist er, trocken ist er, Udo ist zufrieden und der Alex ist es somit auch. :D
Bisher bemerkter positiver Nebeneffekt: Die zeitweiligen Startschwierigkeiten nach rund 30 Minuten Standzeit scheinen passé und im zweiten sowie dritten Gang fährt es sich viel entspannter.

Frage:
In meinen Udo gehört ja original ein 28H 1-1 und das Modell wollte ich ja ohnehin irgendwann wieder verbauen.
In eurem "Service Heft für Trabant" stehen ganz hinten "Daten für die Abgasuntersuchung". Hier ist der ZZP für meinen 28HB 3-1 mit 24° +/- 1° v. OT angegeben und für den 28H 1-1 für 21° +/-1° v. OT.
Den ZZP muss ich also nach der Beschaffung eines alten 1-1 und dessen Überholung noch mit anpassen, um in den vorgegebenen Leerlauf-CO-Bereich (1,5-2,5 Vol. %) zu kommen. Damit beschäftige ich mich dann aber zu gegebener Zeit.
Ansonsten aber: alten Vergaser raus, neuen Vergaser rein, das Dingens einstellen, ZZP anpassen und glücklich sein?

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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von duesentrieb » 09.08.2019 12:11

Ja. :)
Wenns dann so weit ist; gutes Gelingen! :)
Unmögliches wird sofort erledigt,
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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von exothermic » 09.08.2019 12:13

Merci!
Ich werde berichten, euch nerven, whatever...

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Re: Alex' Anfängerprobleme... [Wischwasserpumpe]

Beitrag von exothermic » 02.09.2019 20:45

Die Pumpe für mein Wischwasser ist defekt, besser gesagt der Anschluss zur Leitung zu den Düsen in der Motorhaube.
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Meine Lösung hätte jetzt wie folgt ausgesehen: den Durchmesser der Anschlussöffnung minimal weiten, einen kleinen Hohlsteg einsetzen, den Bastel-Anschluss stabilisieren und abdichten und fertig.
Nur fällt mir gerade kein Hohlsteg ein, der schmal aber auch halbwegs stabil wäre - habt ihr da eine Idee? Oder gar eine bessere Lösung?

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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von duesentrieb » 03.09.2019 06:31

Ein leider immer wieder anzutreffendes Leiden. :(
Das Polystyrol vom Pumpengehäuse ist ziemlich spröde und sollte stets mit "Sie" angesprochen werden.

Ich weiß jetzt nicht was Du mit "Hohlsteg" meinst, aber dort kann man den abgebrochenen Schlauchnippel wieder rekonstruieren.
Du besorgst Dir einen Schlauchverbinder für den Schlauch der Scheibanwaschanlage.
Z. B. sowas:
https://modellbau-planet.de/werkstoffe/ ... m-pom.html
(Hinweis: Dieser sollte nicht aus Polyethylen - PE - oder Polypropylen - PP - sein.)

Dann schneidest Du diesen in der Mitte durch und verjüngst das abgeschnittene Ende etwas. (schleifen, feilen, etc.)
Das Loch am Stumpf der Pumpe vorsichtig erweitern bis das präparierte Teil sich ein paar mm. reinstecken lässt. Ggf. den Schlauchnippel noch entsprechend anpassen.
Dieses dann mit 2-Komponenten Epoxy Kleber einkleben, z. B. UHU Plus:
https://www.amazon.de/UHU-45670-Epoxidh ... 705&sr=1-6

Um den Schlauch gewaltfrei auf- und ggf.. auch wieder abzustecken, sollte dieser etwas warm und somit weich und elastisch gemacht werden.

Ich wünsche gutes Gelingen! :)
Unmögliches wird sofort erledigt,
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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von exothermic » 03.09.2019 18:53

Nun ja, als Hohlsteg wird bei mir daheim eben ein...du wirst es ahnen...hohler Steg bezeichnet. :wink: Also ein Röhrchen, ein irgendwas, nur eben innen hohl (mein Kopf ausgenommen :wink: ). :mrgreen:

Ein Schlauchverbinder, ich Depp komme aber auch nicht auf das einfachste! :roll:
Da ich aber auf die schnelle keinen passenden vor Ort finden konnte (nur 6mm und aufwärts), bin ich heute in den nächsten Aquaristik-Laden gegangen und habe mich dort umgeschaut. Letztlich ist es ein Hohlwinkel (ein hohler Winkel eben :P ) geworden.
Vorhin habe ich dann, wie geplant, das Loch an der Pumpe etwas erweitert, den Winkel eingeklebt und nun härtet es erst einmal aus.
Eingebaut und getestet wird dann morgen...
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IMG_0466.jpg (165.19 KiB) 14381 mal betrachtet
Danke für den Denkanstoß!

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Re: Alex' Anfängerprobleme...

Beitrag von duesentrieb » 03.09.2019 21:18

Schaut so weit so gut aus. :)

Weiterhin gutes Gelingen! :)
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Re: Alex' Anfängerprobleme... [Wischwasserpumpe]

Beitrag von exothermic » 04.09.2019 11:06

Praxistest erfolgreich abgeschlossen! 8)

Positiver Nebeneffekt des Winkels: da die abgehende Leitung zu den Spritzdüsen auf der Motorhaube ohnehin nach oben ausgeführt werden muss, zeigt der Anschluss nun auch gleich nach oben und der Schlauch muss die Richtung im Wischwasserbehälter nicht mehr wechseln. Somit liegt keine Spannung mehr am "Bastel-Anschluss" an und die Pumpe sollte (bis zu irgendeinem anderen Defekt) lange halten.

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